DUMMYTRAINING

Eine sehr umfassende und vielseitige Arbeit mit Hunden, die aus verschiedenen Elementen besteht.

 

Hierbei wird das natürlich Jagdverhalten von Hunden gezielt auf die Arbeit am Dummy konzentriert. Dummy bedeutet Ersatz/Attrappe und diesen „Beuteersatz“ macht man sich beim Dummytraining zu Nutze.

 

Ideal als Auslastungsmodell für Hunde mit (unerwünschter) Jagdpassion, aber auch für Hunde, die einfach nur gern spielen, apportieren, suchen oder sinnvoll  beschäftigt werden sollen.
Die gesamte Retriever-Fraktion, nebst ihren Mischlingen ist hierfür besonders geeignet.

INHALT UND ZIEL

  • Sauberes Apportieren (vom Losschicken, bis zum Abgeben)
  • Impulskontrolle (Steadiness), kontrolliertes/kontrollierbares Verhalten
  • Signalkontrolle (auch unter hoher Ablenkung und auf Distanz)
  • Nasenarbeit (Freiverlorensuche, Finden des Dummys)
  • Aufmerksamkeit und Konzentration auf die Arbeit (Merken/Markieren)
  • Aufmerksamkeit und Konzentration auf den Hundeführer (Einweisen)
  • Grundgehorsam und Verfestigung der Signale (auch für den Alltag)
  • Hohe Auslastung über Arbeit, Bewegung und Einsatz der Nase

Eine eher sportliche Tätigkeit für Hund und Halter, die nicht nur auf dem Hundeplatz stattfindet (Feld- und Waldarbeit)

ANTIJAGD-TRAINING

Streng genommen ist diese Bezeichnung falsch. Man kann einem Hund nicht das Jagen abgewöhnen, dann müsste man gegen die Genetik und das Wesen des Hundes antrainieren.

 

WAS man aber sehr wohl erreichen kann, ist das unerwünschte Jagdverhalten des Hundes umzulenken, es unter Kontrolle zu bekommen.  
Genau das wird in diesem Kurs trainiert. Dazu gehört viel Theorie – um Jagdverhalten rechtzeitig erkennen zu können und zu wissen WANN man WIE und WO sinnvoll einwirken kann – und enorm viel Praxis (Training) und KONSEQUENZ sowie Geduld, Geduld, Geduld.

 

Das Jagdverhalten unserer Hunde kann sehr unterschiedlich ausfallen und nicht nur reinrassige Jagdhunde zeigen diese spezialisierten Verhaltsweisen. Fast jeder Hund hat ein natürliches Interesse am Jagen, nur wird das häufig nicht richtig erkannt und eingeordnet. Hierbei wollen wir helfen.

INHALT UND ZIEL

  • Einschätzung des Hundes und seines Jagdverhaltens
  • Schulung zum Erkennen beginnenden Jagdverhaltens
  • Schleppleinentraining
  • Grundgehorsamsübungen mit Steigerung
  • Sinnvolle Maßnahmen zur Verhinderung unerwünschten Verhaltens
  • Abrufbarkeit von Signalen, auch auf Distanz
  • Stopp-Pfiff / Sauberer Rückpfiff
  • Impulskontrolle bzw. Steadiness (Kontrollierbarkeit bei Reizauslösung)
  • Training unter Ablenkung (Jagdauslösende Reize)
  • Arbeit in Feld und Wald, sowie Training im Wildgehege
  • ...und immer wieder Theorie 

Keine klassische Jagdhundausbildung!
Besonders für Jagdhunde oder jagende Hunde in Familienbesitz geeignet.